Dose Optik - Expertinnen der ganzheitlichen Sehberatung
Weil Sehen mehr ist als nur gutes Augenmaß
Sehen bedeutet weit mehr, als nur Dinge deutlich zu erkennen. Unsere Augen sind eng mit Körper und Geist verbunden – sie spiegeln unser inneres Gleichgewicht und reagieren sensibel auf Emotionen, Belastung und Stress.
Das Prinzip der ganzheitlichen Sehberatung bei Dose Optik beruht genau auf diesem Verständnis:
Wir betrachten den Menschen als Ganzes – nicht nur das Auge, sondern auch die vielen Faktoren, die unser Sehen beeinflussen. Ob Anspannung im Alltag, Bildschirmarbeit oder körperliche Veränderungen – all das kann sich auf die Augen auswirken. Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Anamnese, hören zu, stellen gezielte Fragen und schauen genau hin. So erkennen wir Zusammenhänge, die über das rein Augen optische hinausgehen.
In unserer täglichen Praxis begegnen wir unterschiedlichsten Seh- und Augenbeschwerden. Jede Kundin und jeder Kunde bringt eine eigene Geschichte mit – und genau das macht unsere Arbeit so besonders. Mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen und einem klaren Blick für das Ganze begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zu entspanntem, gesundem Sehen.
Der Graue Star – wenn das Sehen langsam verblasst
Der sogenannte Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse, die meist mit zunehmendem Lebensalter auftritt. Betroffene bemerken häufig nebelartige Seheindrücke, eine erhöhte Blendempfindlichkeit und eine allmählich nachlassende Sehschärfe.
Bis zu einem gewissen Grad lässt sich die Sehqualität durch angepasste Brillengläser noch verbessern – das Fortschreiten der Linsentrübung kann dadurch jedoch nicht aufgehalten werden.
Natürlich birgt jede Operation auch Risiken. Zudem besitzt die natürliche Augenlinse eine wichtige Funktion: Sie reguliert nicht nur die Entfernung, sondern enthält auch spezielle Filter, die unsere Netzhaut vor energiereichem, blauem Licht schützen. Wer sich für eine künstliche Linse entscheidet, sollte deshalb darauf achten, dass diese mit einem Blaufilter ausgestattet ist – um die Augen auch nach dem Eingriff bestmöglich vor Lichtstress zu bewahren.
Doch warum die Zeit bis zur „Reife“ des Grauen Stars einfach verstreichen lassen, um dann eine künstliche Linse einzusetzen?
Als alternative, sanfte Begleitmöglichkeit kann die sogenannte Warterloh-Kur eingesetzt werden. Sie soll den natürlichen Stoffwechsel der
Linse anregen und den Abtransport von Ablagerungen unterstützen – ganz im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes.
Der Grüne Star – wenn Sehnerv unter Druck gerät
Unter dem Begriff Glaukom – auch Grüner Star genannt – versteht man eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen die Nervenfasern des
Sehnervs dauerhaft geschädigt werden. Diese Veränderungen sind leider irreversibel, das heißt: bereits verlorenes Sehvermögen lässt sich
nicht wiederherstellen.
Zu den Risikofaktoren zählen neben einer erblichen Veranlagung vor allem ein erhöhter Augeninnendruck. Doch was führt eigentlich zu diesem Druckanstieg, und welche Rolle spielen allgemeine körperliche oder seelische Belastungen dabei? Bereits seit vielen Jahrzehnten werden ganzheitliche Therapieansätze erforscht, die das Wohlbefinden der Augen unterstützen. Dazu zählen unter anderem gezielte Atemübungen, Meditation, Musiktherapie und Akupunktur – Methoden, die den Energiefluss im Körper harmonisieren und den Druckausgleich positiv beeinflussen können. Interessant ist zudem, dass das Glaukom neben seinen genetischen Ursachen heute auch zu den anerkannten psychosomatischen Erkrankungen zählt. Dies verdeutlicht, wie eng Körper, Geist und Sehen miteinander verbunden sind.
AMD – wenn das zentrale Sehen nachlässt
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Augenerkrankung, die das zentrale Sehen beeinträchtigt. Dabei wird die Makula – der Bereich der Netzhaut, der für scharfes und detailreiches Sehen zuständig ist – nach und nach geschädigt. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen: die trockene AMD, die langsam fortschreitet, und die feuchte AMD, die deutlich aggressiver verläuft. Mittlerweile ist etwa jeder vierte Mensch über 60 Jahre davon betroffen.
Je früher unterstützende Maßnahmen insbesondere bei der trockenen AMD beginnen, desto größer ist die Chance, das zentrale Sehen möglichst lange zu erhalten. Ziel ist es dabei, Stoffwechselablagerungen zu reduzieren, die Durchblutung der Netzhaut zu fördern und den Zellstoffwechsel anzuregen. Regelmäßige Augenuntersuchungen, wie Gesichtsfeldmessungen und Netzhautscans, sind daher unverzichtbar. Ebenso wichtig ist eine gezielte Versorgung des Auges mit Vitalstoffen, denn nur ein gut versorgtes Auge kann sich bestmöglich regenerieren.
Unsere Aufgabe als AMD-Spezialistinnen besteht darin, Sie dabei fachkundig zu begleiten und individuell zu beraten. Zur Entlastung der Netzhaut passen wir zudem spezielle AMD-Brillengläser an, die den sogenannten Netzhautstress deutlich reduzieren können. Gerade bei dieser Erkrankung ist eine persönliche und ganzheitliche Betreuung entscheidend, um das Sehvermögen so lange wie möglich zu erhalten. Denn unabhängig von der Art der Sehbeschwerden lohnt es sich immer, den Blickwinkel zu erweitern und das Sehen als Ganzes zu betrachten.
